In Ilkujuka gibt es bereits mehr als 300 Schüler und elf Lehrer. Kurz gesagt: Der Schulstandort Ilkujuka hat sich bestens etabliert und läuft sehr gut. Da es ein wesentliches Ziel von „Melbinger für Afrika“ ist, nicht „nur“ Spendengelder aufzustellen, sondern auch den Staat Kenia in die Verantwortung zu nehmen und dazu zu bewegen, aktiv zu werden, hat die Schule nun einen Antrag an den Staat gestellt, Schlafräume für die Schulstufen 6, 7 und 8, also für die 12- bis Vierzehnjährigen zu bauen.Wenn nun der Staat diese Geldmittel zur Verfügung stellen würde, wäre es ein großer Fortschritt für die Kinder in der Boardingsection. Es gäbe dann mehr Schlafplätze und dadurch könnte viel mehr Kindern eine bessere Betreung auch nach dem normalen Unterricht zuteil werden.Was wiederum die Bedeutung einer besseren Bildung hätte. Peter Melbinger: „Uns ist es wichtig, dass sich die Kenianer nicht nur auf Hilfe von Außen verlassen. Sie sollen auch selbst aktiv werden.“ Aus diesem Grund wurde in Ilkujuka im Jahr 2014 weniger investiert. Das bisher aufgebaute soll sich festigen und Ansporn für den Staat sein, auch etwas auf die Beine zu stellen.


Warten auf den Staat....

In Ilkujuka begann 2008 die Geschichte von Melbinger für Afrika. Hier wurde die 1. österreichische Klasse an die bereits bestehenden drei Schulklassen angebaut. Zusammmen mit Inge Thibaut aus Belgien wurde Ilkujuka in der Zwischenzeit ein vollwertiger Schulstandort mit 8 Schulstufen, Vorschulklasse und auch der nötigen Infrastruktur wie Wasser, Administrationsgebäude, Lehrerwohnungen, Küche, Toiletten, Solarmodulen und Generator zur Stromerzeugung und vieles mehr.