Hütten aus Holz und Kuhdung, die von den Frauen händisch errichtet werden. Bei den Masai herrscht  Polygamie, dh,  ein Masai Mann hat mehrere Ehefrauen und demnach auch eine große Anzahl von Kindern.
Die Loita Hills liegen auf ca.1800-2200m Seehöhe und ungefähr 25.000 Masai bewohnen dieses Gebiet. Es existiert so gut wie keine Infrastruktur, ein paar Beispiele: Die vorhandenen Straßen sind zum Teil mit „Waschrumpeln“ zu vergleichen und bei Regen nicht mehr zu befahren. Für die Distanz von 10 – 15 km benötigt man ca. 1 Stunde. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Autos, die Masai gehen zu fuß!!
Ebenso gibt es keine Elektrizität, kein Mobiltelefon-Signal  und abgesehen von einigen sog. „ Shoppingcentern“, die die Menschen mit den nötigsten Lebensmitteln versorgen „außer Gegend nur Gegend“. Die Hygiene bzw. die sanitären Bedingungen sind teilweise auf ein Minimum reduziert.
Wenn es ausreichend Niederschlag gibt, leben die Menschen im Einklang mit der Natur, betreiben Ackerbau und ihre Viehherden haben genügend Gras, allerdings in Zeiten der Dürre, und die war auch 2009, wurde der Alltag für die Masai zum täglichen Überlebenskampf. (5km und mehr Fußmarsch zur nächsten Wasserquelle, die nur mehr ein Rinnsal war, vertrocknete Getreidefelder, überall lagen tote Rinder usw).
Die beiden Siedlungen Ilkujuku und Emorogi inmitten der Loita Hills sind Schauplatz der Schul- und Wasserprojekte von Melbinger für Afrika.

Loita Hills, Kenia

Die Loita Hills liegen etwa 150 km südwestlich von Nairobi, an der Grenze zu Tansania und ca. 80 km östlich des Masai Mara National Parks. Vom Tourismus weitgehend unberührt sind die Loita Hills eine der ursprünglichsten Regionen Kenias geblieben. Das Prädikat „afrikanische Wildnis“ trifft auf dieses Gebiet Kenias ganz sicherlich zu.
Die Loita Hills sind Masai Gebiet. Die als Krieger und Rinderhirten bekannten Masai leben hier in traditionellen